Predigtreihe im Elsenztal

13. Januar - 10. Februar

Predigtreihe 2013 im Elsenztal

Ganz bei Trost– unter diesem Motto steht die Predigtreihe im Elsenztal, die im Januar und Februar 2013 stattfindet. Die Predigten haben den Heidelberger Katechismus im Blick, der vor 450 Jahren in Heidelberg herausgegeben wurde und bis heute die bedeutendste Lehrschrift der reformierten Kirche darstellt. Neben Luthers Kleinem Katechismus und dem Augsburger Bekenntnis von 1530 zählt der Heidelberger Katechismus zu den drei Bekenntnisschriften der evangelischen Kirche in Baden.

Der Heidelberger Katechismus besteht aus 129 Fragen und Antworten, auch Artikel genannt. Die erste und zweite Frage können als „Präambel“ bezeichnet werden, in der zusammenfassend das Anliegen und die Begründung für den Katechismus gegeben wird: Trost im Leben und im Sterben (1) und was man dafür wissen muss (2). In einem dreiteiligen Aufbau folgen dann 127 Fragen und Antworten, in denen das für notwendig gehaltene Wissen vermittelt wird. Die drei Hauptteile sind:

„Von des Menschen Elend“ ( 3-11), „Von des Menschen Erlösung“ (12-85); „Von der Dankbarkeit“ ( 86- 129). Im ersten und kürzesten Teil wird die Situation des Menschen als erlösungsbedürftig beschrieben. Im zweiten Teil wird anhand des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und einer Erklärung von Taufe und Abendmahl entfaltet, worin des Menschen Erlösung besteht. Im dritten Teil wird mit Hilfe der Auslegung der 10 Gebote und des Vaterunsers erklärt, wie der Mensch dankbar für seine Erlösung leben soll.

Dem Katechismus sind Bibelstellen beigefügt, insgesamt mehr als 600 verschiedene aus dem Alten und Neuen Testament. Sie führen – nach den exegetischen und hermeneutischen Erkenntnissen der Entstehungszeit – den Nachweis, dass die Aussagen des Katechismus biblisch begründet sind und leiten an zu einer eigenständigen Bibellektüre.

 

Frage 1

Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?

 Dass ich mit Leib und Seele, im Leben und im Sterben nicht mein, sondern meines getreuen Heilands Jesu Christi eigen bin, der mit seinem teuren Blut für alle meine Sünden vollkömmlich bezahlt und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst hat und also bewahrt, dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel kein Haar von meinem Haupt kann fallen, ja auch mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss. Darum er mich auch durch seinen Heiligen Geist des ewigen Lebens versichert und ihm forthin zu leben von Herzen willig und bereit macht.

 In Bammental werden folgende Fragen in den Predigten ausgelegt:

 13. Januar 2013
            Von des Menschen Erlösung ( Frage 15 )
            Was für einen Mittler und Erlöser müssen wir denn suchen?
            mit Pfarrer Lauter aus Neckargemünd

 27. Januar 2013
            Was ist wahrer Glaube? ( Frage 21)
            mit Pfr. Zimmermann

3. Februar 2013
            Gott gehören
            (Frage 1)
            mit Pfr. Beisel aus Gauangelloch

 Ein Flyer, der Anfang des neuen Jahres in der Kirche und im Gemeindehaus ausliegt, gibt Hinweise auf weitere Fragen und Themen, die in den Gottesdiensten in den Elsenztalgemeinden entfaltet werden.

 Die Predigtreihe wird abschließen mit einem zentralen gemeinsamen Chor- und Singgottesdienst am 10. Februar 2013 um 10.45 Uhr in der Arche in Neckargemünd. Die Predigt wird Pfarrer Dr. Uwe Hauser halten, der kürzlich als Direktor des religionspädagogischen Instituts der badischen Landeskirche eingeführt wurde.

Losung für Dienstag, den 22. Mai 2018

Wenn ich schwach bin, so hilft mir der HERR.

Psalm 116,6

/Paulus schreibt:/ Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.

2.Korinther 12,9

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