Geistliche Abendmusik

8. November - 18:00 Uhr

Geistliche Abendmusik in der Ev. Kirche Bammental, Sonntag, 08. November, 18 Uhr

 

„Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

Dieses Lied vom Gottvertrauen steht als Leitspruch über dem Programm des Abends.

Geistliche Konzerte von Heinrich Schütz und Michael Prätorius bilden den Kern des Programms beim Konzert der Kleinen Kurpfälzischen Kantorei in der Evangelischen Kirche Bammental.

In reicher Vielfalt musizieren Sänger und Instrumente abwechselnd und gemeinsam – miteinander und „gegeneinander“. Michael Prätorius hat zu dieser musikalische Art, wenn etwa zwei oder mehrere gleichberechtigte Stimmen miteinander wetteifern angeregt, die Stimmen sollen miteinander „scharmützeln“!

Aus dem Schaffen dieses Komponisten erklingt das Konzert über den Choral „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ für sechsstimmiges Vokalensemble und Instrumente, sowie zwei Motetten über die verwandten Osterlieder „Christ ist erstanden“ und „Christ lag in Todesbanden“.

Heinrich Schütz ist von beiden der modernere Komponist. In seinen Konzerten, die wir aus dem dritten Teil seiner seiner Sammlung „Symphoniae sacrae“ ausgewählt haben, führen die Instrumentalstimmen ein deutlich selbstständigeres Eigenleben als bei Prätorius. Mit größter Meisterschaft versteht es Schütz in seiner Musik den Text auszudeuten und vor allem auch viele Abschnitte emotional zu verstärken. Es erklingen „Der Herr ist mein Hirt“, „Herr wie lang willst du mein so gar vergessen“ und „Nun danket alle Gott“, sowie das doppelchörige „Wohl dem der den Herren fürchtet“. Weitere Motetten und Choräle ergänzen das Programm. Es singen und musizieren die „Kleine Kurpfälzische Kantorei“ mit ihrem Instrumentalensemble, bestehend aus zwei Barockgeigen, Violone, vier Renaissanceposaunen, als Besonderheit eine Basslaute und Orgel.
Leitung Klaus Hessenauer.

 

 

Losung für Freitag, den 15. November 2019

Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.

Sprüche 10,19

Mit der Zunge loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. Aus #einem# Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.

Jakobus 3,9-10

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