„So viel Du brauchst…“

für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Sieben Wochen vor dem Osterfest innehalten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was im Leben zählt. Mit dem biblischen Leitsatz „So viel du brauchst“ regt die Fastenaktion auch in diesem Jahr dazu an, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren und etwas zu verändern.

Gerade die Corona-Krise zeigt auch Chancen zum Perspektivwechsel und zur Umkehr auf: Wollen wir so weitermachen wie vor der Pandemie? Von Aschermittwoch bis Ostersonntag geht es zum Beispiel darum, achtsamer zu kochen, anders unterwegs zu sein oder Orte der Einkehr und Ruhe aufzusuchen.

Wir werden Ihnen in jeder Fastenwoche ein anderes Thema vorstellen mit Anregungen für Ihre Fastenzeit, aus denen Sie ein, zwei oder mehrere Impulse auswählen können.




Weitere Infos:

Auf www.klimafasten.de finden Sie ausführliche Informationen, theologische Impulse, Lese- und Filmtipps.

Unter „klimafasten“ und „sovieldubrauchst“ finden Sie die Fastenaktion auch auf Facebook und Instagram

Weltgebetstag 2021

Stationenweg in Bammental

Am Freitag, 5. März 2021 verbinden sich wieder Menschen rund um den Globus im Geiste der Ökumene zum informierten Beten und Handeln. Dieses Jahr haben Frauen aus dem südpazifischen Inselstaat Vanuatu den Gottesdienst vorbereitet.

Coronabedingt wird der Gottesdienst auf unterschiedliche Weise stattfinden, sowohl als überregionaler Fernsehgottesdienst in Bibel TV am Freitag, den 5. März 2021 um 19 Uhr und zeitgleich online unter

www.weltgebetstag.de

Außerdem werden die Anliegen des Weltgebetstags einfließen in die „Spirituellen Impulse in der Fastenzeit“ am Samstag, 6. März um 18.30 Uhr in der kath. Kirche

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In Bammental wird es zusätzlich einen „Weltgebetstag-to-go“ in Form eines Stationenwegs geben. Dabei werden 14 Stationen zwei Wochen lang, vom 1. bis 13. März 2021, zum Innehalten, Beten und Nachdenken einladen. Der Weg führt von der evangelischen Kirche über die TV-Halle entlang der Elsenz, vorbei an Schule und Kleinspielfeld zur Kindergartenbrücke und endet in der kath. Kirche.

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Dabei werden die Anliegen der Frauen aus Vanuatu im Mittelpunkt stehen. Ihre Heimat besteht aus 83 Inseln, ein tropisches Paradies im Südpazifik. Aber wie lange noch wird es dieses Paradies geben?
Vanuatu ist wie kein anderes Land durch den Klimawandel und Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, steigenden Meeresspiegel und Erdbeben gefährdet. Die steigende Erderwärmung bedroht die Existenzgrundlagen der Menschen.

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Die Frauen auf Vanuatu fragen deshalb: „Worauf bauen wir?“  Die Antwort finden sie im biblischen Gleichnis vom Haus, das auf Fels gebaut ist (Mt 7, 24 – 27). Auf Gottes Wort hören und danach handeln, darauf gründen sie ihr festes Glaubensfundament.